Mittwoch, 21. März 2012

Nationalpark Teide


Der größte und älteste der kanarischen Nationalparks

Sein Gebiet erstreckt sich rund um den größten Vulkan Spaniens: den Teide, dessen letzter Ausbruch im Jahr 1798 erfolgte. Die Vulkankegel und Lavaströme bilden ein einzigartiges Farben- und Formenensemble, das eine vielfältige, biologisch wertvolle Flora beherbergt.
Die Erklärung zum Nationalpark Teide erfolgte 1954 mit dem Ziel, eine Landschaft von außerordentlicher Schönheit und großem ökologischen Wert zu schützen, die den kolossalen Vulkan umgab. Der Teide ist eine vulkanische Formation, die sich auf einer riesigen alten, aus zwei Teilkesseln gebildeten Senke ruht, die von den Roques de García zweigeteilt wird. Im Schutz des Teide leben Pflanzen und Tiere, die weltweit einmalig sind. Die Vielfalt der Flora ist unglaublich: Teideginster, Wildprets Natternkopf, Blauer Teide-Natternkopf, Kugelfrüchtige Bencomia, Teide-Rauke, Behaarter Federkopf, Silberdistel... Die wichtigsten Tierarten des Parks sind die Wirbellosen. So sind beispielsweise mehr als 700 Insektenarten katalogisiert, davon etwa die Hälfte endemische Arten des Gebiets. Es gibt einige Reptilien wie die Westkanareneidechse und Vogelarten wie Schmutzgeier, Sperber, Turmfalke und Rotmilan. Die Säugetiere sind selten. Vor allem kommen Mufflons, Kaninchen und fünf Fledermausarten vor.

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