Dienstag, 20. März 2012

Waldbrände in Spanien

Das halbe Land brennt
Madrid - Solche Nachrichten kommen gewöhnlich im Hochsommer: verheerende Waldbrände, verdorrende Ernten, sinkende Wasserstände in den Stauseen. All das erlebt Spanien aber jetzt, am Ende des Winters. In den vergangenen Monaten hat es kaum geregnet. In der Hauptstadt Madrid fielen von Dezember bis Februar so wenig Niederschläge wie noch nie, seit darüber Buch geführt wird. 1893 war das erste Mal. Im Rest des Landes sieht es nicht viel besser aus. Ein hartnäckiges Hochdruckgebiet über der Iberischen Halbinsel verhindert, dass vom Atlantik Regenwolken nach Spanien ziehen. Es ist der trockenste Winter seit 70 Jahren.

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